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Jenisch Consulting GmbH

Success Stories

Entwicklung einer Strategie für einen grossen Pharma-Produktionsstandort, die eingebettet ist in die übergeordnete Manufacturing Strategy

Wiederherstellung FDA Compliance für einen Produktionsstandort

Entwicklung einer globalen Strategie für die Verpackung von Medikamenten

Prozessoptimierung und Senkung des Lagerwerts von Kühlkettenprodukten

Entwicklung und Einführung eines Prozesses zum Management eines Projektportfolios

 

Entwicklung einer Strategie für einen grossen Pharma-Produktionsstandort, die eingebettet ist in die übergeordnete Manufacturing Strategy

 

Ausgangslage: Der Standort befindet sich in einem Hochlohnland, das Portfolio ist sehr komplex und die Produktionsanlagen sind auf Grossaufträge ausgerichtet. Die zukünftige Entwicklung geht jedoch in Richtung kleine und flexible Aufträge mit kurzen Lieferzeiten. Es ist immer wieder die Rede von Produktionsverlagerungen ins Ausland.

Wie bin ich vorgegangen: Ausarbeitung der Strategie über Visionsentwicklung, SWOT-analyse, Porter 5-Forces-Modell sowie Szenarienplanung (inkl. Worst case Szenarien). Es wurde eine Strategie sowie ein konkreter Plan herausgearbeitet, welche Schritte der Standort in Angriff nehmen muss, und wie der Standort bei den Entscheidern zu positionieren ist.

Ergebnis: Der Standort ist heute weiterhin einer der wichtigsten Standorte im Unternehmen. Neue Produkte und neue Technologien werden aktiv an diesen Standort verlagert.

 

Entwicklung und Einführung eines Prozesses zum Management eines Projektportfolios

 

Ausgangslage: Die Leitung der Abteilung "Strategie und Organisationsentwicklung" ist neu besetzt. Die Organisation kämpft regelmässig mit zu vielen laufenden Projekten und schlecht abgestimmten Prioritäten. Zusätzlich sind wichtige Mitarbeiter in zu vielen Projekten gleichzeitig involviert.

Wie bin ich vorgegangen: Als erstes habe ich einen neuen Portfolioprozess aufgesetzt sowie best-practise Guidelines zur Führung von Projekten zur Verfügung gestellt. Dafür wurden Schulungsmaterialien entwickelt und alle involvierten Mitarbeiter in den neuen Prozessen geschult. Als nächstes wurde sichergestellt, dass alle Projekte nun basierend auf den neuen Prozessen aufgesetzt und durchgeführt sowie auch ins Portfolio aufgenommen wurden. Dieses neu überarbeitete Projektportfolio konnte nun regelmässig mit dem Führungsteam reviewed werden. Prioritäten wurden basierend auf der Standortstrategie gesetzt.

Ergebnis: Durch den neuen Prozess wurde das Verständnis darüber, wie das Portfolio gesteuert wird und wie dieses zur Umsetzung der Strategie beiträgt, gestärkt. Der regelmässige Review führte zu voller Transparenz und innerhalb von zwei Jahren konnte die Anzahl der Projekte um ein Drittel reduziert werden. Dank verbessertem Ressourceneinsatz wurde auch innerhalb der Projekte und des Tagesgeschäfts eine höhere Effizienz erreicht.

 

Wiederherstellung FDA Compliance für einen Produktionsstandort

 

Ausgangslage: Ein Produktionsstandort hatte eine sehr schwierige FDA-Inspektion hinter sich, welche mit einem umfangreichen 483er Bericht endete und fast zu einem Mahnbescheid (warning letter) führte. Ausserdem wurde der Standort auf einen beschleunigten Inspektionsplan gesetzt. Der Standort war zur Schliessung vorgesehen, produzierte jedoch weiterhin an der Kapazitätsgrenze. Zusätzlich hatte  ein grosser Anteil der Mitarbeiter nur befristete Verträge.

Wie bin ich vorgegangen: Als ersten Schritt setzte ich ein strukturiertes Gesamtprojekt auf. Bereits gestartete Aktivitäten wurden in dieses Projekt integriert. Ich habe vor allem auf eine gute Priorisierung und realistische Reihenfolgenplanung der verschiedenen Arbeitspakete geachtet, um einerseits die knappen Ressourcen bestmöglich zu nutzen und andererseits die Risiken für die nächste Inspektion zu minimieren.

Ergebnis: Meine straffe Projektleitung führte zu einem Gesamtprojektplan, welcher sowohl die Aktivitäten und den kritischen Pfad für alle transparent machte, als auch eine Abstimmung dieser Aktivitäten auf das laufende Tagesgeschäft ermöglichte. Ich informierte den Lenkungsausschuss regelmässig über den Fortschritt, die erreichten Meilensteine sowie auch über identifizierte Konflikte oder Risiken. Für diese Risiken schlug ich entsprechende Massnahmen vor und setzte diese mit dem Team um. Der Standort hat danach die nächste FDA Inspektion bestanden und alle zuvor beanstandeten Punkte wurden gelöst. In der Folge wurde das Projektteam für die geleistete Arbeit innerhalb der Division ausgezeichnet.

 

Prozessoptimierung und Senkung des Lagerwerts von Kühlkettenprodukten

 

Ausgangslage: Ein Produktionsstandort, welcher Produkte herstellte, die innerhalb der Kühlkette bleiben mussten, arbeitete dafür mit einem externen Kühllager zusammen. Das bedeutete, dass Kühlprodukte zwischen dem Standort und dem Lager hin und her transportiert wurden, insbesondere auch zwischen den einzelnen Wertschöpfungsstufen. Dies führte zu langen Durchlaufzeiten, höheren Inventarwerten und einem höheren Risiko für die Qualität der Produkte.

Wie bin ich vorgegangen: Da die Problematik nicht für alle direkt ersichtlich war, begann ich dafür zu werben, dass durch verbesserte Prozesse und grössere räumliche Nähe bedeutende Einsparpotentiale sowohl bei der Durchlaufzeit als auch bei den Inventarwerten zu erzielen seien. Ich habe dann ein Projekt gestartet, welches eine komplette Wertstromanalyse beinhaltete, angefangen beim Wareneingang bis hin zur weltweiten Distribution der Fertigprodukte. Im Projektteam waren sowohl die Vertreter der involvierten Produktionsbetriebe, der Qualitätssicherung wie auch der globalen Planungsfunktionen involviert.

Ergebnis: Basierend auf den Ergebnissen der Wertstromanalyse und den vorgeschlagenen Prozessverbesserungen, konnte das Projektteam einen sehr überzeugenden Business Case für den Neubau eines Kühlwarenlagers zusammenstellen. Dieses Kühlwarenlager wurde anschliessend gebaut und ist heute in Betrieb. Zusätzlich führte das Projekt zu einem verstärkten Verständnis des Gesamtprozesses und einer verbesserten Zusammenarbeit der Mitarbeiter der unterschiedlichen Organisationseinheiten.

 

Entwicklung einer globalen Strategie für die Verpackung von Medikamenten

 

Ausgangslage: Das Produktionsnetzwerk bestand aus ca. 20 Standorten weltweit zur Verpackung pharmazeutischer Spezialitäten, meist für lokale Märkte. Aus diesem Grunde waren die Standorte jeweils Teil der Länderorganisation und nicht direkt der globalen Produktionsorganisation zugeordnet. Aufgrund der  grossen Heterogenität der Produkte und mangelnden Integration der Standorte innerhalb des Netzwerks ergaben sich hohe Gesamtkosten.

Wie bin ich vorgegangen: Zuerst habe ich mir einen Überblick über Technologien, Mengen, Fertigungsstufen und die Supply Chain verschafft. Anschliessend habe ich unter Einbezug von Vertretern der verschiedenen Standorten Strategieszenarien erarbeitet, d.h. Vorschläge, wie das Verpackungsnetzwerk strukturiert werden könnte. Diese Vorschläge wurden evaluiert und anschliessend eine Strategie sowie langfristiger Umsetzungsplan entworfen.

Ergebnis: Die vor fast 20 Jahren entworfene Strategie «pack where you produce» ist immer noch gültig. Die Standorte wurden ausgedünnt und sind heute auf bestimmte Kernkompetenzen (Technologien) spezialisiert sowie besser im Netzwerk integriert.